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Ende März ist es wieder soweit: Die Uhren werden auf Sommerzeit umgestellt, und wir „verlieren“ eine Stunde Schlaf. Für viele Erwachsene bedeutet das einen müden Montagmorgen. Für Kinder kann es eine echte Herausforderung werden, denn ihr Biorhythmus lässt sich nicht einfach per Knopfdruck umstellen. Wir zeigen dir, wie du die Zeitumstellung sanft gestaltest und deinen Kindern (und dir selbst!) den Übergang erleichterst.
Kinder haben einen sehr viel festeren Schlaf-Wach-Rhythmus als Erwachsene. Ihr Körper funktioniert wie eine präzise innere Uhr: Zur gewohnten Zeit werden sie müde, zur gewohnten Zeit wachen sie auf. Eine plötzliche Verschiebung um eine ganze Stunde ist für den Körper wie ein Mini-Jetlag.
Daran erkennst du, dass dein Schatz die Zeitumstellung nicht einfach wegsteckt:
Besonders betroffen sind oft Kleinkinder und Kinder mit ohnehin sensiblem Schlafverhalten. Aber auch ältere Kinder spüren die Umstellung deutlich. Manche Kinder brauchen bis zu zwei Wochen, um sich vollständig anzupassen.
Die beste Strategie ist es, den Rhythmus in kleinen Schritten anzupassen. Das funktioniert besser als der abrupte Wechsel.
Beginne etwa eine Woche vor der Zeitumstellung damit, die Schlafenszeiten täglich an die neuen Zeiten anzupassen. Das könnte so aussehen:
Verschiebe nicht nur die Schlafenszeit, sondern auch die Essenszeiten schrittweise nach vorne. Der Körper orientiert sich stark an Routinen. Und dazu gehört auch, wann gegessen wird.
Licht ist der wichtigste Taktgeber für unsere innere Uhr. Das kannst du proaktiv beeinflussen, und zwar so:
Ganz wichtig: Auch wenn sich die Uhrzeit ändert, sollten eure Schlafrituale gleich bleiben. Die vertraute Routine gibt Kindern Sicherheit und hilft beim Einschlafen.
Eure Abendroutine könnte sein:
Unser Organisations-Tipp: Richtet eine „Schlafenszeit-Box“ mit allem ein, was zur Abendroutine gehört: Lieblingsbuch, Kuscheltier, vielleicht ein beruhigender Tee für ältere Kinder. Mit Namensaufklebern könnt ihr die Box personalisieren. Das ist besonders praktisch, wenn mehrere Kinder ihre eigenen Rituale haben. So weiß jedes Kind: Das ist meine Box, jetzt beginnt meine Schlafenszeit.
Kinder, die sich tagsüber viel bewegen, schlafen abends besser ein. Gerade in der Umstellungsphase ist Bewegung an der frischen Luft Gold wert. Probier’s mal damit:
Aber: Nicht direkt vor dem Schlafengehen, das macht wieder wach!
Die Kombination aus Tageslicht und Bewegung hilft dem Körper, sich auf den neuen Rhythmus einzustellen.
Auch wenn ihr perfekt vorbereitet seid: Die ersten Tage können trotzdem holprig werden. Rechne damit und sei nachsichtig – mit euren Kindern und mit dir selbst.
Was helfen kann:
Flüssigkeit nicht vergessen: Müdigkeit kann auch durch Dehydrierung verstärkt werden. Achte darauf, dass deine Kleinen genug trinken. Ein großes Glas Wasser direkt nach dem Aufwachen hilft beim Wachwerden. Personalisierte Trinkflaschen mit Namen motivieren viele Kinder, regelmäßiger zu trinken, und können morgens schon bereitstehen.
Babies und Kleinkinder sind sehr auf Routinen fokussiert. Deshalb kannst du die schrittweise Umstellung bei ihnen noch ausweiten.
Auch Jugendliche leiden unter der Zeitumstellung. Oft sogar stärker als jüngere Kinder, weil sie biologisch bedingt ohnehin später müde werden und morgens schwerer aus dem Bett kommen.
Hier ist es wichtig, dass ihr über die Zusammenhänge sprecht. Warum stellen wir die Uhr um, was macht das mit uns? Verständnis hilft und motiviert zur Mitarbeit.
Für abends solltet ihr klare Bildschirm-Zeiten ausmachen. Auch hier mit Erklärung natürlich. Und vielleicht helfen gemeinsame Morgenrituale dabei, mit der Zeitumstellung besser klarzukommen. Ein guter Grund, morgens wieder gemeinsam zu frühstücken!
Manche Kinder sind besonders empfindlich und brauchen länger. Das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge.
Wenn es schwierig bleibt:
Wenn nach über zwei Wochen allerdings immer noch keine Ruhe eingekehrt ist, kannst du den Kinderarzt ansprechen.
Bei aller Umstellungs-Müdigkeit: Die Sommerzeit bringt auch viel Schönes! Plötzlich ist es abends lange hell, ihr könnt nach dem Abendessen noch auf den Spielplatz, im Garten spielen oder eine Runde Rad fahren.
Diese zusätzliche Draußen-Zeit am Abend kann sogar beim Einschlafen helfen, denn frische Luft macht müde.
Wir wünschen dir einen entspannten Start in die Sommerzeit!